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ehemaliger Bahnübergang Lintorfer Strasse in Ratingen

Lage unmittelbar hinter km 0,6 (aus Richtung Ratingen West) bzw. km 1,410 (aus Richtung Abzw. Tiefenbroich)

Link >>zur Seite vom Ende des Gleisdreiecks
Der Schrankenwärterposten an der Lintorfer Straße wurde am 8.April 1986 abgerissen. Die alte Schrankenanlage wurde ausgebaut -> anklicken Foto von der Verladung der alten Seilkästen. Ihre Aufgaben übernahmen automatische Halbschranken, die nach Fertigstellung der Brücke im Verlauf des Blyth-Valley-Rings und des Rückbaus der Lintorfer Straße zwischen Freibad und Schönebeck entfernt wurden. Die Schließung des Übergangs rührt auch noch heute die Gemüter in Ratingen. Fußgänger und Fahrradfahrer waren plötzlich der kürzesten Verbindung zwischen Ratingen und Lintorf beraubt. Es wurde schließlich parallel zum Parkplatz am Freibad, ein Fuß- und Fahrradweg auf der anderen Gleisseite gebaut. Für viele ist jedoch der verbliebene Umweg von rund 400 Metern noch zu weit, was man an zwei entstandenen Trampelpfaden über die Gleise sehen kann.
"Schaltzentrale" der automatischen Schrankenanlage
Am Abend des 9. September 1988 quert eine Lok den Bahnübergang
Jahre nach dem Abbau des Gleisschenkels Ratingen West - Abzw. Anger wurden auch die Gleisreste am Bahnübergang entfernt.
Der Bahnübergang am 1. April 1989 mal aus einer anderen Perspektive. Nach Durchfahrt des Sonderzuges der NIAG öffnen sich die Halbschranken.
links: Die Brücke im Verlauf des Blyth-Valley-Rings wurde wie üblich von DB, Bund und Stadt finanziert. Nach der Verlegung der Verbindungsstrasse nach Lintorf war die Stadt Ratingen gezwungen der Schließung des alten Bahnübergangs zuzustimmen um nicht die Kosten für die neue Brücke allein zu tragen. Die Halbschrankenanlage (2 Halbschranken für die Strasse und zwei weitere Kurzschranken für den Fußgängerweg) stehen zwar noch, eine Leitplanke versperrt aber den Durchgang. Diese Leitplanke liegt noch heute (Juni 2005) im Gestrüpp.
Suche noch Fotos vom alten Schrankenwärterposten

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